“Synodalität” erfordere “Menschen guten Willens”

Erzbischof von Salzburg, Dr. Franz Lackner, OFM, zu den nächsten Aufgaben der Bischofskonferenz:

Größere Vorhaben in naher Zukunft seien der Ad-limina-Besuch der österreichischen Bischöfe in Rom und der von Papst für die Weltkirche ausgerufene synodale Prozess. Er finde es “sehr passend, dass der Ad-Limina-Besuch jetzt gleichsam am Beginn des synodalen Prozesses in den Diözesen stattfindet”, sagte der Erzbischof dazu. Damit sei für die österreichische Kirche ein guter Referenzpunkt geschaffen. “Synodalität” erfordere “Menschen guten Willens, die bereit sind, auf Gott und den Mitmenschen zu hören, Bewährtes zu bewahren und sich den Anforderungen der Zeit zu stellen.” Gerade dem Zuhören komme in diesem Prozess ein besonderer Stellenwert zu. Es gehe darum, den eigenen Horizont zu weiten und über den eigenen Tellerrand hinauszublicken: “Wie wird Kirche an anderen Orten gelebt?”


Quelle: Homepage der Österreichischen Bischofskonferenz (http://www.bischofskonferenz.at)