Wir haben die Freude am Ostersonntag morgen erlebt – Jesus ist auferweckt. Jesus lebt. Zu Ostern vor 5 Jahren – Corona Epidemie und gesellschaftliche Verwerfungen. In der Diözese St. Pölten Ablösung der Leitung der Pastoralen Dienste mit folgender Auflösung der Dienste durch Bischof Schwarz und Neustrukturierungen, die bald wieder korrigiert werden mussten. Wir pensionierte PastoralassistentInnen und TheologInnen haben versucht, ein Zeichen dagegen zu setzen und gründeten eine Plattform, die die Homepage https://aufaugenhoehe.synodal.at, die sie lesen, betreibt. Heute wieder Krisen, Kriege, Teuerung, vieles hat sich verschlimmert, vieles gibt dennoch Hoffnung. Nach Papst Franziskus Papst Leo XIV., der auch vehement für den Frieden eintritt.
Die Briefe von damals sind vergessen. Aber nicht alle haben die Anliegen vergessen.
Kirche Österreichs
+www.kathpress.at – Netzwerk “Frauen.Führen.Kirche”: Kritik an strukturellen Hürden Initiatorinnen fordern mehr Frauen in kirchlicher Leitung – “Es geht um Gleichwertigkeit, nicht um Privilegien” Wien, 20.03.2026 (KAP) “Die Frage ist nicht, ob Frauen qualifiziert sind, sondern was sie auf dem Weg in Führungspositionen behindert”: Mit dieser Diagnose hat das neu gegründete Netzwerk “Frauen.Führen.Kirche” in Wien auf strukturelle Benachteiligungen von Frauen in Kirche und Gesellschaft aufmerksam gemacht. Ziel sei es, Frauen in Leitungsfunktionen sichtbar zu machen, zu vernetzen und gezielt zu stärken, erklärten die Initiatorinnen – Regina Petrik, Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gabriele Eder-Cakl, Direktorin des Österreichischen Pastoralinstituts sowie Maria Habersack, Vorstandsvorsitzende der Vereinigung von Ordensschulen Österreich – beim Auftakt. “Ja, die Kirche ist weiblich, aber nicht in ihren Leitungsstrukturen”, betonte Eder-Cakl.
+ KATHPRESS-Tagesdienst Nr.72, 23. März 2026 Seite 2 – Herbert-Haag-Preis für Bischof Kräutler. Amazonas-Bischof in Luzerner Lukaskirche geehrt – Ungarische Theologin Rita Perintfalvi zweite Preisträgerin – Vielfache Plädoyers für Menschenrechte, Demokratie und Kirche an der Seite der Armen und Schwachen Zürich, 23.03.2026 (KAP) Der aus Österreich stammende Amazonas-Bischof Erwin Kräutler sowie die ungarische Theologin Rita Perintfalvi haben am Sonntag in der Luzerner Lukaskirche den Herbert-Haag-Preis 2026 erhalten. Die Auszeichnung ist mit jeweils 10.000 Schweizer Franken dotiert. Für beide Preisträger gab es minutenlange Standing Ovations. Auch eine Abordnung der Diözese Feldkirch mit Bischof Benno Elbs an der Spitze, stellte sich als Gratulanten ein. Odilo Noti, Präsident der Herbert Haag Stiftung, sagte in seinem Grußwort, dass Perintfalvi und Kräutler unterschiedliche Akzentsetzungen in ihrem Engagement verkörpern würden. Aber: “Ihr gemeinsames Insistieren auf menschlicher Würde und Gleichheit, auf Menschenrechten und Demokratie verbindet sie”, so Noti. www.herberthaag-stiftung.ch – download
Synodaler Weg
+ Vatikan: Mehr kirchliche Teilhabe für Arme und Marginalisierte Im weltweiten synodalen Prozess angestoßene Studiengruppe legt Vorschläge zum Thema Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung vor Vatikanstadt, 25.03.2026 (KAP) Die katholische Kirche will arme und an den Rand gedrängte Menschen stärker beteiligen. Dazu hat die Studiengruppe 2 des römischen Synodensekretariats nun Vorschläge zum Thema Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung vorgelegt. Der Bericht “Den Schrei der Armen hören” entstand im Rahmen der von Papst Franziskus (2013-2025) angestoßenen Weltsynode zur Synodalität und wurde am Dienstag vom Vatikan veröffentlicht. Unter anderem empfiehlt das 42 Seiten umfassende Dokument die Gründung einer kirchlichen Behörde für Seelsorge und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Diese solle von einer betroffenen Person gemeinsam mit einem Bischof geleitet werden. Mehr Frauen und nichtweiße Personen Vertreter vulnerabler Gruppen, Frauen und Persons of Color (nichtweiße Menschen) sollten stärker in kirchlichen Gremien vertreten sein. (Bericht “Den Schrei der Armen hören” auf Website des Generalsekretariats der Synode: https://www.synod.va/en/the-synodal-process/phase-3-the-implementation/the-study-groups/final reports/group-2.html) – download
+ An die Händler des Todes
an euch, die ihr mit dem Blut der Menschen handelt, an euch, die ihr eure Gewinne zählt, während Mütter ihre Kinder zählen, an euch, die ihr das, was das Evangelium als Skandal bezeichnet, als „Strategie” bezeichnet, an euch richte ich Worte, die nicht aus der Diplomatie entspringen, sondern aus der Wunde.
Das Evangelium verhandelt jedoch nicht.
Das Evangelium segnet keine Industrien der Zerstörung.
Das Evangelium gewöhnt sich nicht an die Toten.
Das Evangelium duldet nicht, dass Schmerz zu Statistiken wird oder dass Massaker in den müden Kommentaren einer Nachrichtensendung abgetan werden.
Das Evangelium stellt ein Kind in den Mittelpunkt.
Kardinal Domenico Battaglia / Metropolit-Erzbischof von Neapel (14.03.26). Quelle: https://www.reflexionyliberacion.cl/ryl/2026/03/14/carta-a-los-mercaderes-de-la-muerte/ – Aus dem Spanischen: Thomas Schmidl ZEB / Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung, Gerokstraße 19, 70184 Stuttgart – über Karl Immervoll
Einladungen
+ Pastoralinnovation – www.pastoralinnovation.at – Podcast von Dr. Georg Plank
+ Herzliche Einladung der KAB zur Buchpräsentation am 13.4.2026, 18:30 Uhr
Uni Wien, Marietta Blau Saal!
„Soziale Sicherung, Arbeit und Teilhabe. Grundeinkommen und Beschäftigungsgarantie“
mit Hannah Quinz, Lukas Lehner und Karl Immervoll (Buch Dimmel/Immervoll (Hg.) „Soziale Sicherung, Arbeit und Teilhabe. Bruchlinien der Arbeitswelt und Arbeitsgesellschaft“ pro mente edition 2025) https://grundeinkommen.at/a/2026-soziale-sicherung/ https://www.facebook.com/events/26415291558104923/
Nähere Infos: Karl A. Immervoll, Teichfeldstraße 46 3860 Heidenreichstein, 0681 20 84 70 55
www.karl-immervoll.at
Eine große Anzahl an Artikeln in den Medien: Die Furche – www.furche.at –https://zulehner.wordpress.com/ – www.zulehner.org, www.katholisch.at, www.kathpress.at, www.wir-sind-kirche.at – www.kirchenreform.at www.bischofskonferenz.at, www.kirchenzeitung.at – www.feinschwarz.net
Spirituelle Gedanken
Jetzt aufstehen und gehen
Wir brauchen Menschen, die aufstehen und gehen. Die ihre Angst loslassen und springen – und anfangen. Wir brauchen den Anfängergeist als durchlaufende Lebens-, Denk und Handlungsperspektive. Unser Gott ist ein Gott des Jetzt. Ein Gott des Augenblicks. Jetzt ist die Zeit! Jetzt ist die Stunde! Keine Vertröstung auf die Zukunft! Das Unmögliche verlangt Gott nicht. Ruth Pfau, Leben heißt anfangen
Wir werden sie/euch weiterhin in regelmäßigen Abständen über die Neuigkeiten auf unserer Homepage informieren und ersuchen sie/euch uns mit konstruktiver Kritik zu unterstützen und somit ins Gespräch zu kommen. Danke für die ermutigenden Rückmeldungen.
In dankbarer Verbundenheit
und mit gesegneten Osterwünschen
für das Team – Stefan Mayerhofer – https://aufaugenhoehe.synodal.at – info@synodal.at